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Erste Spieleindrücke - Vorsicht suchtfördernd!
Geschrieben von Lita am 27.10.2009 um 16:59
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Vorgestern war es endlich soweit, wir bekam für die Redaktion der Seite ein Exemplar von Torchlight und durften schon vor dem regulären Veröffentlichungstermin, Dienstag den 27. Oktober einen Blick auf das Spiel werfen. Was ihr hier lest, ist lediglich ein erster Eindruck, der aber bei mir in jedem Fall Lust auf mehr gemacht hat.

Wie in jedem Rollen spiel sucht man sich zu Anfang seinen Charakte aus, wobei die Wahl recht übersichtlich ist, denn es stehen der Zerstörer (Destroyer), der Alchimist und die Bezwingerin (Vanquisher) zur Verfügung. Nachdem man sich dann noch ein Haustier aussuchen darf, wobei man zwischen Hund und Katze wählen kann und sowohl seinem Avatar, als auch dem kleinen Schmusi einen Namen geben kann. Meine Wahl fiel als eingefleischte Barbaren-Spielerin in Diablo 2 natürlich auf den Destroyer und in Erwartung eines fröhlichen Monsterbashens, startete ich das Spiel.

Genretypisch startet man in einer Ortschaft, in der sich jede Menge Volk tummelt und die verschiedensten Anliegen und Aufgaben hat. Nach einigen Unterhaltungen und dem Erkunden der Einkaufsmöglichkeiten, die mit dem noch geringen Goldbudget eher mager ausfallen, machte ich mich auf dem Weg nach dem Ausgang in die Wildnis, in der ich Monster zu treffen hoffte. Mein Wunsch ging schneller in Erfüllung, als ich zu hoffen vermochte, doch ich will der Story nicht vorgreifen.

So stürzte ich mich freudig in die Schlachten und hatte schnell die ersten Levels erreicht und konnte die errungenen Stats- und Fertigkeitenpunkte vergeben. Die Menüführung erinnert sehr stark an Diablo 2, wobei einige Optimierungen vorgenommen wurden, die Sinn machen. Beispielsweise wird das gedroppte Gold beim Darüberlaufen eingesammelt, ohne dass man es explizit anklicken muss. Wo wir gerade beim Droppen sind, die Monster in Torchlight sind sehr freigiebig und lassen Items in rauen Mengen fallen, die man als Spieler einsammeln kann. Nach wenigen Schritten war das Inventar voll und ich konnte zum fröhlichen Shoppen zurück in die Ortschaft gehen. Interessant im Spiel ist, dass man auch von unterwegs aus, sein Haustier mit den zu verkaufenden Items bestücken und in die Stadt schicken kann. Während das Tierchen die ökonomische Arbeit erledigt und die Goldkasse auffüllte, kann der Spieler weiter Monster bashen. Und davon sind wahrlich Mengen vorhanden.

Die Lernkurve ist sehr angenehm gestaltet, so dass es am Anfang kaum zu kritischen Situationen kommt, während man sich in die ersten geskillten Fertigkeiten eingewöhnt. Diese sind optisch eindrucksvoll designet, ebenso wie die Todeanimationen der Monster. Während ich so mit meinem Destroyer am Kämpfen war, schoss mir regelmäßig der Gedane durch den Kopf: "Gebt mir mehr Monster!", denn es macht einfach einen Heidenspaß. Neben dem Verfolgen der Questlinie und den damit verbundenen Kämpfen hat man mehrere Möglichkeiten Nebenquests zu erledigen, die man von Personen aus der Stadt angeboten bekommt oder durch den Kauf einer speziellen Map "kaufen" kann. Durch einen Rechtsklick auf besagte Maps, die in bestimmte Levelbereiche eingeteilt sind, kommt man in vergessene Levels, die als Belohnung besondere Gegenstände bieten. Viele Gegenstände sind gesockelt, so dass man die gefundenen Edelsteine entsprechend platzieren und die Items damit aufwerten kann.

Es gibt verschiedene Kategorien von Ausrüstungsgegenständen, die entsprechend farblich unterschiedlich gekennzeichnet sind. Über die verschiedenen Abstufungen werden wir euch nach und nach Aufschluss bieten, doch vorab sei schon einmal so viel verraten, dass goldene Gegenstände mystische Eigenschaften haben und lilafarbene Items zu einem der vielen Sets gehören.

Erstes Fazit: Über die Langzeitmotivation kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel gesagt werden, doch die erste Faszination ist sehr stark. Man spielt sich schnell ein und ebenso schnell stellt sich ein gewisser Suchtfaktor ein - zumindest ging mir das so. Die Menüführung ist intuitiv gestaltet und vieles erinnert dabei an Diablo 2, so dass es für langjährige Spieler dieses Spiels eine Art Nachhausekommen ist. Grafisch ist alles etwas bunter und comicartig gestaltet, was aber der Atmsphäre keinen Abbruch tut, zumindest so mein subjektiver Eindruck. Alles in allem halte ich es für ein Hack'n Slay-Spiel, das seine Anschaffungskosten allemal wert ist.

Die Kollegen von runicgamesfansite.com haben ein 23minütiges Video online gestellt, das interessante Einblicke in das Gameplay bietet ohne zuviel von der Story zu verraten.





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